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Coaching Glossar

A. B. C. D. E. F. G. H. I. J K. L. M. N. O. P. Q. R. S. T. U. V. W. XY Z.

A

After Work - Aufstellungen
Eine After Work - Aufstellung ist eine Gelegenheit während 2 - 3 Stunden Aufstellungsarbeit als ZuseherIn, RepräsentantIn oder FallbringerIn kennen zu lernen.

Aufstellungsablauf
Jede Aufstellung ist einzigartig. Es wird am individuellen Thema des Kunden gearbeitet.

Für die Prozessarbeit hat sich folgender Ablauf als erfolgversprechend gezeigt:

- Klärung des Anliegens / des Themas
- Auswahl der Repräsentanten
- Aufstellen des Ausgangsbildes
- Kunde ist Zuseher und Zuhörer
- Prozessarbeit durch Befragung, Umstellung, Interventionen
- Erarbeitung eines Lösungsbildes
- Kunde tauscht mit "seinem" Repräsentanten den Platz im Lösungsbild
- Entrollung und Nachbesprechung bei Bedarf

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B

Beratung
Beratung hilft inhaltlich bei der Suche nach Handlungsalternativen und liefert Antworten. Im Vordergrund steht eine Ablaufoptimierung.

Biographiearbeit
Biografiearbeit ist ein absichtsvoller, bewusster, zielgerichteter und aktiver Gestaltungsprozess, bei dem die Biografie im Mittelpunkt steht.
Themen sind: Lebensbilanz, Lebensbewältigung in der Gegenwart, Lebensplanung und Zukunftsperspektiven.
Ziele sind eine ganzheitliche Sichtweise auf die eigene Biographie und das positive Verarbeiten von Lebensbrüchen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zu Ressourcen für die Zukunft.

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C

Coach-Pool
Ein Coach-Pool setzt sich aus verschiedenen Coaches, Beratern und Trainern zusammen, die verschiedene Themen, unterschiedliche Beratungsansätze und eine entsprechende Methodenvielfalt anbieten.
In Unternehmen eingesetzt bietet er Unterstützung in der Personalentwicklung und im Aufbau von Führungkompetenzen sowie einer Steigerung der Performance von Einzelnen und Teams.
Der Aufbau eines Coach-Pools ist sehr zeitintensiv und erfordert spezielles Knowhow und Branchenkenntnis, externe Coach-Pools können hier eine Alternative zum unternehmensinternen Pool sein: http://team4success.at

Coaching
Coaching ist ein individueller, zeitlich begrenzter Beratungsprozess mit dem Ziel maßgeschneiderte, praxisorientierte und ganzheitliche Lösungen auf Basis der eigenen Ressourcen zu entwickeln.
Ziel ist immer die (Wieder-)Herstellung und/oder Verbesserung der Selbstregulationsfähigkeiten des Coachingkunden, d.h. der Coach soll den Kunden derart beraten bzw. fördern, dass dieser den Coach nicht mehr benötigt.
„Gute Coaches geben keine Ratschläge. Sie wissen, dass nur hält, was der zu Coachende aus sich selbst schöpft“ (H. Rückle, S. 45)
Aufgabe von Coaches ist es also als methodenreiche „Katalysatoren“ zu helfen,
Klarheit und neue Orientierung zu schaffen,
Antworten an die Oberfläche zu heben und zu finden, die eigentlich bereits im zu Coachenden verborgen liegen oder angelegt sind.
Coaches leisten „Hilfe zur Selbsthilfe“ und unterstützen Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, sie regen kontinuierlich Verbesserung und Veränderung an.

Coaching-Anlässe
Coaching-Anlässe sind so vielfältig wie die Menschen selbst.
Sinnvoll erweist sich Coaching bei bei Veränderungen im beruflichen und im privaten Bereich, um eigene Stärken und Ressourcen zu analysieren und richtig einzusetzen, bei der Bearbeitung von Konflikten, bei der Überprüfung persönlicher Einstellungen und Werte, bei der Entwicklung neuer Verhaltensmuster.

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D

Dilemma
Ein Dilemma, auch Zwickmühle genannt, bezeichnet eine Situation, die zwei Wahlmöglichkeiten bietet. Beide Möglichkeiten führen jedoch zu einem unerwünschten Resultat; dies wird durch seine Ausweglosigkeit als paradox empfunden.
In Systemischen Aufstellungen wird mittels dem Tetralemma-Format eine Entscheidung auf sachlicher und emotionaler Ebene geklärt zwischen dem Einen und dem Anderen, Beidem und Gar nichts von Beidem und Etwas ganz Anderem.

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E

Einzelcoaching
Einzelcoaching ist ein persönliches Beratungsgespräch zwischen Coach und Kunden. Am Beginn des Gesprächs wird ein Ziel vereinbart, das am Ende erreicht werden soll. Während des Einzelcoachings wird anhand verschiedener Methoden am Arbeitsauftrag gearbeitet. Am Ende wird gemeinsam mit dem Coachingkunden überprüft, wie weit das Ziel erreicht wurde.

Erstgespräch
Im Erstgespräch, das ich kostenfrei anbiete und ca. 30 Minuten Zeit in Anspruch nimmt, wird gemeinsam mit dem Kunden geklärt, welches Ziel mit welchen Methoden erreicht werden soll, ob die Chemie zwischen Coach und Kunden passt, ob ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann.
Weiters wird der Umfang und die Dauer der Coachingsitzungen grob festgelegt sowie die erforderliche Investition.

Ethik im Coaching
Ich arbeite unter Einhaltung nachfolgender Ethik-Richtlinien:

1. Der Coach behandelt seine KundInnen immer respektvoll als freie und gleichwertige Menschen.
2. Der Coach klärt zu Beginn jedes Coaching-Prozesses die Anliegen und Themen des Kunden und entscheidet, ob seine eigene Qualifikation diesen Anliegen entsprechen.
3. Der Coach lässt sich auf keine Coaching-Prozesse ein, für die er die nötige rechtliche Voraussetzung nicht hat. Insbesondere die Abgrenzung zur Psychotherapie ist hier wesentlich.
4. Der Coach hat bei der Wahl seiner Interventionen immer das Wohl und den Nutzen seines Kunden vor Augen.
5. Der Coach behandelt alle Informationen aus dem Coaching streng vertraulich und gibt sie nur auf Aufforderung des Kunden selbst oder eines Gerichtes preis.
6. Der Coach gibt ohne deren Erlaubnis keine Auskunft über die Namen gecoachter Personen oder über die Art und Dauer eines Coachings.
7. Der Coach hält die strenge Diskretion auch nach Beendigung einer Kundenbeziehung für alle Zeiten aufrecht.
8. Der Coach beachtet mögliche Interessenskonflikte und geht verantwortungsbewusst damit um.
9. Der Coach verhält sich so, dass das öffentliche Verständnis und die Akzeptanz für professionelles Coaching gefördert werden.
10. Der Coach arbeitet kontinuierlich an seiner professionellen Weiterentwicklung und nimmt im Bedarfsfall auch Supervision in Anspruch.

Evaluierung
Ein Coaching-Konzept ist kein Selbstzweck. Es dient bestimmten Zielen und sollte diese möglichst effektiv erreichen. Die Evaluierung soll sicherstellen, dass in periodischen Abständen die Zielkonformität sowohl für den Auftraggeber als auch für den Coachingkunden gegeben ist.

Externer Coach
Vorteil des externen Coaches ist die distanzierte Sicht auf inhaltliche Anliegen des Coachingkunden; es fällt leichter die systemische Grundhaltung aufrecht zu erhalten und keine „passenden“ Ratschläge zu erteilen. Es wird dem Coachingkunden leichter fallen manche Anliegen mit einem betriebsneutralen Gesprächspartner zu erörtern.

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F

Fachcoaching
Fachcoaching bietet im Vergleich zu Seminaren oder Trainings individuelle Beratung mit zeitlicher Flexibilität.
Sie legen Ihre persönlichen Lernziele und den zeitlichen Rahmen fest.
Ich richte mich nach Ihrem Terminplan und Ihrem Wissensstand.
- Verkaufsgespräche
- Präsentationstechnik
- Moderation von Meetings
- Verhandlungsführung
- Führungskompetenz

FallbringerIn
Als FallbringerIn bezeichnen wir jene Person, deren Anliegen/Fall mit einer Aufstellung bearbeitet wird.

Familienaufstellung
Familienaufstellungen bietet coach4success nicht an, ich nenne Ihnen gerne von mir geschätzte AufstellerInnen für dieses Fachgebiet.

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G

Ganzheitlichkeit
Nach Johann Heinrich Pestalozzi verstehe ich Ganzheitlichkeit als Lernen mit Hirn, Herz und Hand.
Ganzheitliches Coaching arbeitet mit Kunden in seiner Gesamtheit aus Körper, Geist und Seele und vermeidet einseitige Lösungen.

Gruppencoaching
Gruppencoaching ist wie Teamcoaching die Unterstützung von Arbeitsgruppen verschiedenster Formen als gesamte Einheit. Der Coach braucht zusätzliche Kompetenz in Gruppendynamik und Erfahrung in der Steuerung von Gruppenprozessen.

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H

Handlungsalternative
Ziel im Coaching ist es, Handlungsalternativen zu vermehren, d.h. die eingeschränkte Problemsicht des Kunden wird durch Coachingmethoden in erweiterte Lösungssicht mit neuen Handlungsmöglichkeiten verändert.

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I

Interner Coach
Der interne Coach ist - auch in einer Stabstelle - ein Teil des Unternehmens und somit des Systems, was ein besonderes Vertrauensverhältnis begründen kann. Trotz der notwendigen strengen Wahrung der Vertraulichkeit der Inhalte der Coachinggespräche, können gehäuft auftretende Anliegen zum offiziellen Thema gemacht werden.

Intervention
Interventionen in Coachinggesprächen sind Impulse, aus denen der Coachingkunde das macht, was ER machen kann. Der Coach kann den Widerspruch zwischen Verändern und Bewahren einer Situation aufzeigen; der Coachingkunde trifft die eigenverantwortliche Entscheidung, wie ER damit umgeht.

Intrapersonaler Konflikt
Unter intrapersonalen Konflikt versteht man einen inneren Konflikt, einen Konflikt seiner Persönlichkeitsanteile.
Zum Beispiel möchte der Persönlichkeitsanteil "Mutter" mehr Zeit mit seinem Kind verbringen, der Persönlichkeitsanteil "Karrierefrau" aber auch erfolgreich seinen Job ausfüllen und der Persönlichkeitsanteil "Perfektionistin" wacht darüber, dass alles perfekt und bestens läuft. Weitere Persönlichkeitsanteile wie "ICH" oder "Frau" rücken in den Hintergrund.
Ziel ist es, eine größtmögliche Ausgewogenheit der Anteile zu erreichen.

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K

Konstruktivismus
Konstruktivismus ist eine Erkenntnistheorie, die die Erkenntnisse verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen wie Hirnforschung, Neurobiologie, Linguistik, Kognitionspsychologie und Informatik miteinander verbindet.

Der radikale Konstruktivismus geht davon aus, dass es keine vom Beobachter unabhängige Wirklichkeit gibt und dass „die Umwelt, die wir wahrnehmen, unsere Erfindung ist.“ (Heinz von Foerster)

Die Wahrnehmung der Welt hängt von verschiedenen Faktoren wie individueller, sozialer, physikalischer und kultureller Kontext ab.

Probleme sind somit Konstrukte, die vom Betroffenen im Moment des Problemerlebens die Wirklichkeit darstellen.
Um das Problem zu lösen braucht der Kunde keine Ratschläge im Sinne von Erzeugung neuer Wirklichkeiten, sondern Unterstützung um selbst eine neue Wirklichkeit zu bilden.

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L

Lösungsorientierung
Lösungsorientierung steht in meiner Arbeit im Vordergrund, d.h. die Exploration des Problems wird so knapp wie möglich gehalten. Den Großteil der Arbeitszeit widme ich der Entwicklung von Lösungen - nach Steve de Shazers Motto:

"Problem talk creates problems,
solution talk creates solutions."

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M

Managementaufstellung
Eine Organisationsaufstellung für das Management wird generell verdeckt, d.h. anonym und ohne Bekanntgabe der Inhalte oder Informationen über das Unternehmen mit RepräsentantInnen durchgeführt.

Marketingaufstellung
Eine Marketingaufstellung ist eine systemische Aufstellung, die die Dynamik von Systemelementen wie Produkt - Käuferschicht - Preis - Serviceleistung - Marktauftritt - Mitbewerb - Umsatz, etc. veranschaulicht und die Zusammenhänge für meinen Kunden klärt.

Mentoring
Mentoring hilft beim Hineinwachsen in neue Aufgaben/Funktionen durch die Erfahrung, das Insiderwissen und die Kontakte des Mentors.

Mid-Career-Crisis
nennt man eine berufliche Krise, die in der Lebensmitte bei erfolgreichen Menschen auftritt. Sie stellen sich die Frage, ob der erreichte Erfolg schon alles war und begeben sich auf die Suche nach neuen Herausforderungen.

Mitarbeitercoaching
Mitarbeitercoaching ist ein Führungsstil.
Hier kennt und nutzt die Führungskraft Coaching-Methoden, die die Selbstorganisation, die Selbstverantwortung, die Selbstmotivation und das Selbstvertrauen der Mitarbeiter fördert.

Mitarbeitercoaching ist Coaching durch den Vorgesetzten und besteht hauptsächlich aus Anleiten, Beraten und Unterweisen und Fördern von Mitarbeitern. Der wesentlichste Unterschied zu den anderen Coachingformen ist jedoch, dass der Vorgesetzte immer auch Teil des Systems ist bzw. ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter besteht.

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N

Neutralität
Neutralität in der Beratung bedeutet für mich Unabhängigkeit von Zielen jenseits der im Coaching mit dem Kunden klar definierten Absichten.
Als Beratung dient das Coaching nicht zur Beeinflussung des Kunden zum Nutzen Dritter oder zum Nutzen des Coachs.

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O

Organisationsaufstellung
Aus der Systemischen Aufstellungsmethode, die ursprünglich im Bereich der Familientherapie entwickelt und eingesetzt wurde, hat sich in den letzten 10 - 15 Jahren die Methode in Richtigung Organisation weiterentwickelt.

Während einer Organisationsaufstellung werden Dynamiken, Beziehungen, Spannungen der handelnden Personen im Unternehmen zueinander und auch zu abstrakten Elementen wie Zielen, Aufgaben, Umsätzen aufgezeigt.

Outplacement
Unter Outplacement verstehe ich die Unterstützung und zugekaufte Beratungsleistung von Unternehmens für ihre freigesetzten oder ausscheidenden Mitarbeiter. Hauptziel ist die Entwicklung einer neuen (Lebens-) Perspektive außerhalb des Unternehmens.

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P

Persönlichkeits-Coaching
Persönlichkeits-Coaching ist eine individuelle, persönliche Einzelberatung mit dem Ziel, die für den Einzelnen passende Lösung zu entwickeln.

Anlässe sind oft eine berufliche Neuorientierung, geänderte Rahmenbedingungen im Unternehmen, der Aufstieg in eine höhere Führungsebene, Konfliktsituationen, plötzlicher Jobverlust, Eintritt in den Ruhestand.

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Q

Qualitätskriterien im Coaching
Ich arbeite nach den Qualitätskriterien nach Heß & Roth (2001, S. 63):

Strukturqualität umfasst die Ausstattung (personell, materiell, räumlich) des Coachings und ist dabei unterteilt auf den Coach, den Klienten, ihre Beziehung zueinander und die Rolle des Unternehmens des Klienten. Grundfrage: WAS brauchen wir für das Coaching?

Prozessqualität bezieht sich auf alle Handlungen, die notwendig erscheinen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Grundfrage: WIE machen wir es?

Ergebnisqualität bezieht sich auf den Grad des erreichten Erfolges einer Coaching-Maßnahme, z. B. anhand eines Vorher-Nachher-Vergleichs. Grundfrage: WAS soll dabei herauskommen?

Tanja Heß & Wolfgang L. Roth (2001) Professionelles Coaching. Eine Expertenbefragung zur Qualitätseinschätzung und -entwicklung. Heidelberg: Asanger.

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R

Reflexion
Im Coachingprozess gibt es auch immer eine Phase der Reflexion, der Innenschau und des kritischen Rückblicks. Dazu fordere ich meinen Gesprächspartner auf, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen.

Refraiming
Durch Umdeutung wird einer Situation oder einem Problem eine andere Bedeutung oder ein anderer Sinn zugewiesen. Es wird versucht, die Situation in einem anderen Kontext (oder "Rahmen") zu sehen.

Die Metapher hinter dem Ausdruck geht darauf zurück, dass ein Bilderrahmen entscheidend dafür sein kann, ob ein Kunstwerk dem Betrachter unscheinbarer oder schöner erscheint.

Rahmen bedeutet auch ein Konzept, was unsere Sicht eingrenzt. Verlassen wir diese geistige Festlegung, können neue Vorstellungen und Deutungsmöglichkeiten entstehen.

RepräsentantIn
Als RepräsentantIn bezeichnen wir die StellvertreterIn, der/die während einer Aufstellung für Elemente, Ziele, Aufgaben, Kunden, Mitarbeiter, Produkte, etc. stehen.
Die Darstellung hat jedoch nichts mit einem Rollenspiel zu tun - meist weiß der/die RepräsentantIn inhaltlich nichts bis sehr wenig - es werden von der Aufstellungsleitung Wahrnehmungen auf der Gefühlsebene abgefragt.
Es ist keine Ausbildung als RepräsentantIn erforderlich,

Ressource
Ressourcen sind innere Potenziale von Personen, z. B. Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse, Geschicke, Erfahrungen, Talente, Neigungen und Stärken, die oftmals nicht bewusst sind.

Im Coaching arbeite ich mit meinen Kunden daran, diese Kraftquellen und Potenziale für die Erreichung der Ziele zu kennen, zu entdecken und zu nutzen.

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S

Selbstreflexion
ist ein prüfendes und vergleichendes Nachdenken über sich selbst, das eigene Verhalten und Erleben.

Supervision
Supervision leitet Erfahrungslernen sowohl sachlich-fachlich wie auch persönlich und dient zur Verbesserung der Beziehungsqualität in der Arbeit.

Systemaufstellung
Eine Systemaufstellung ist eine Methode zum Sichbarmachen der unausgesprochenen Ebene im System. Eine Aufstellung ermöglicht auf phänomenologische Weise Einblick in das, was Systeme verbindet und zusammenhält. Die Repräsentanten (Stellvertreter für Personen, Ziele, Systemelemente, etc.) spüren sich - ohne detaillierte Informationen - in die ihnen zugeteilte Position hinein. Unbewusstes kommt beim Aufstellen ans Licht - die Wirklichkeit zeigt sich neu und andere, neue, kraftvolle Lösungen können gefunden werden.

Systemtheorie
Die Systemtheorie ist ein Denkansatz, in dem es um Ganzheit geht. Das Schwergewicht der Betrachtung verschiebt sich von den Teilen zum Ganzen und von den Objekten zu den Beziehungen.
Ein soziales System wird durch seine Mitglieder und deren Beziehungen untereinander definiert. Die kommunikativen Aktionen konstituieren den Sinn und die Grenzen des Systems. So kommt zum Beispiel der Sprache eine Ordnerfunktion vom Chaos zur Selbstorganisation zu. Gespräche können dem System helfen von einem als unbefriedigt erlebten Ordnungszustand in einen anderen überzugehen. Dabei gilt: Kleine Ursachen können große Wirkung haben – und umgekehrt.
Systemisch denken heißt zirkulär denken – alles hat wechselseitig Einfluss aufeinander.

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T

Teamcoaching
Teamcoaching ist die Unterstützung von Arbeitsgruppen verschiedenster Formen als gesamte Einheit. Der Coach braucht zusätzliche Kompetenz in Gruppendynamik und Erfahrung in der Steuerung von Gruppenprozessen.

Therapie
Therapie hat das Ziel persönliches Leiden zu beenden, Neurosen zu heilen und hilft dem Klienten, sich selbst besser zu verstehen

Training
Training setzt Lernimpulse durch gezielte didaktische Methoden. Der Zweck ist, bestimmte Fähigkeiten zu erlernen bzw. weiterzuentwickeln.

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U

Unternehmensnachfolge
Bei Übergaben von Unternehmen bzw. Unternehmensnachfolge innerhalb von Familienunternehmen zeigen sich wirtschaftliche Themen wie auch emotionale Verstrickungen.

Eine gelungene Übergabe löst bei Übergeber und Übernehmer positive Gefühle aus, erfordert aber auch eine Auseinandersetzung mit den Emotionen auf beiden Seiten und Wertschätzung für die Vergangenheit und die Zukunft des Unternehmens.

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V

Veränderungskurve
Die Veränderungskurve liefert uns Hinweise und die Möglichkeit einer Standortbestimmung.

Veränderungen durchlaufen folgende Phasen:
Schock - Verneinung - Einsicht - Akzeptanz - Ausprobieren - Erkenntnis - Integration.

verdecktes Arbeiten
Während einer Aufstellung kann "verdeckt", d.h. völlig anonym gearbeitet werden.
RepräsentantInnen werden nicht über Unternehmen, Personen, Ziele, Aufgaben, etc. informiert. Somit ist ein unverfälschtes Bild möglich und die Vertraulichkeit bleibt für den Auftraggeber oder Fallbringer gewahrt.
Bei Marketingaufstellungen ist es sogar von Vorteil keine Angaben zu den Produkten, Preisen oder Käuferschichten zu machen.

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W

win-win-Konfliktlösungsmodell
In der Konfliktlösung wird eine win-win-Lösung angestrebt.
Ziel ist, beide Konfliktparteien sind in der Lösungssituation Gewinner.
Dieses Modell sichert die Akzeptanz sowie die Realisierung der erarbeiteten Lösung.

Im Gegensatz dazu sind Win-Lose oder Lose-Lose-Lösungen meist nur von sehr kurzer Dauer. Der Konflikt bricht erneut oder unter einem anderen Deckmantel auf.

wingwave
Eine Kurzzeitmethode zur raschen Bearbeitung von Blockaden, Stressmomenten und Prüfungsangst.
Mehr Informationen dazu unter: www.wingwave.com

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Z

Zirkuläre Fragen
Im Coaching verwende ich die Technik der Zirkulären Fragen mit dem Ziel meinem Kunden weitere Perspektiven und Sichtweisen zu öffnen, der Kunde wird angeregt "um die Ecke zu denken".

Ein Beispiel wäre: Frau A, was meinen Sie, denken unsere Kunden über die Abteilung S?

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Tags

Coaching, Training, Aufstellerin, Mitarbeiterförderung, Marketingentscheidungen, systemisch-konstruktivistisch, Personalentwicklung, Einzelcoaching, Teambildung, Unternehmensfusion

Copyright © Martina Wirth